Augustinus sagte „Nur wer selber brennt, kann andere entzünden”.
Wie empfindet das ein Mensch mit Burnout?
Fakten
Derzeit gibt es laut Statistischen Bundesamt Deutschland ca. 39,8 Millionen Erwerbstätige.
Einer Schätzung nach leiden bis zu 25 % der Erwerbstätigen (995.000 Menschen) unter Burnout.
Krankenkassen schätzen, dass das Burnout Syndrom jährlich 10 Millionen Krankheitstage kostet.
Durchschnittlich 12,8 Tage ist jeder Arbeitnehmer pro Jahr krankgeschrieben, laut DAK (siehe Bild) im Jahr 2009 10,8 Tage wegen psychischer Erkrankungen.
Laut Focus 10/2010 errechneten Statistiker für das Jahr 2008 41 Millionen Fehltage wegen psychischer Erkrankungen - was eine Summe von 3,9 Milliarden Euro Produktionsausfallkosten verursachte.
Link: „Burnout - ein teurer Spaß für Unternehmen”
> Häufig fallen an Burnout Erkrankte bis zu neun Monaten aus. <
Link: Statistik über Krankenstand in Deutschland
> Psychische Erkrankungen nehmen weiter zu. <
Link: „Seele im Ausnahmezustand”
> .. moderne Zivilisationskrankheit Burnout .. <
Link: “Mitarbeiter vor dem Ausbrennen schützen”
> Die Arbeitsbedingungen liegen in der Verantwortung des Unternehmers. <
Link: Urteil Langericht München
> 2006 wurde Burnout vom Landgericht München zum ersten - und bislang einzigen - Mal als Berufskrankheit anerkannt. <
Was ist „Burnout”?
Burnout wurde erstmals 1974 vom amerikanischen Psychotherapeuten Herbert J. Freudenberger definiert.
Er stellte bei sich Erschöpfung, Leere, Resignation sowie psychische und psychosomatische Beschwerden fest,
was er „burn out” (= ausbrennen) nannte.
Mögliche Ursachen für Burnout
Arbeitsüberlastung
Private Belastung
Zu hohes Arbeitstempo, Stress
Das Gefühl, keine Kontrolle zu haben
Zu wenig Lob und Anerkennung
Mögliche Symptome bei Burnout
(Bitte sprechen Sie für sich individuell mit dem Arzt Ihres Vertrauens;
selbst wenn Sie Symptome haben, bedeutet das nicht gleich, dass Sie auch Burnout haben!)
Bei Burnout ist verminderte Leistungsfähigkeit vorherrschend und es treten folgende psychosomatische Begleiterscheinungen auf:
Muskelschmerzen (72 %), Konzentrationsprobleme (51 %), Magen-Darm-Probleme (49 %), Kopfschmerzen (43 %), Schlafstörungen (43 %), Schwindel (43 %), Gedächtnisprobleme (35 %), häufige Infektionen (24 %), Gereiztheit (22 %), Depressionen (21 %).
Weitere Stichworte:
Energiemangel, anhaltende Müdigkeit, emotionale Erschöpfung, Schlafstörungen, reduzierte Leistungsfähigkeit, Konzentrations- und Gedächtnisprobleme, Entscheidungsunfähigkeit, Gleichgültigkeit, Langeweile, Desillusionierung, Ruhelosigkeit, Depression, Verzweiflung, Neigung zum Weinen, Depersonalisation (= distanzierte bis zynische Einstellung gegenüber Mitmenschen (z. B. Kunden, Kollegen), Zynismus, Überforderung, Probleme in Partnerschaft und Familie, Gefühl mangelnder Anerkennung, körperliche Beschwerden (z. B. Rücken-, Kopfschmerzen, Übelkeit, verstärktes Rauchen)
30 bis 35 % der Bevölkerung klagen über psychische Belastungen
60 % klagen über depressive Stimmung, Schlafstörungen, Nervosität, Unruhe, Reizbarkeit
70 % leiden zumindest zeitweise unter Verspannungen, Rückenschmerzen und / oder Abgeschlagenheit.
Mögliche Behandlungsformen gegen Burnout
Ambulant oder stationär (ist meist vier bis acht Wochen)
Therapieprogramm in psychosomatischen Kliniken
Gesprächstherapie (Einzel oder Gruppen)
Medikamente
Mein persönlicher Vorschlag: Energiebehandlungen!
Gesundheitsfördernde Maßnahmen durch den Arbeitgeber sind künftig lohnsteuerfrei!
Studien beweisen, dass sich gesundheitsfördernde Maßnahmen am Arbeitsplatz tatsächlich lohnen. Die vollständigen finanziellen Auswirkungen von betrieblicher Gesundheitsförderung zeigen sich teilweise erst nach Jahren, z.B. bei der Verhinderung von Rückenschäden, Osteoporose, Burnout Syndrom.
Achtung
Work-life-balance
Natürlich ist es gut, „Handwerkszeug” zu bekommen.
Wie plane ich richtig (Zeitmanagement)?
Was esse ich mich am besten (Ernährung)?
Wie bewege ich mich (Sport)?
Das ist sicher ein gutes Gerüst, aber nicht alles! Alleine die Übersetzung (Arbeit-Leben-Ausgleich) des Begriffs zeigt, dass hier vergessen wurde, ganzheitlich zu denken. Denn es gibt keine Trennung zwischen arbeiten und leben.
Der Mensch ist 24 Stunden pro Tag ganz der Mensch, der er ist.
Tests
findet man zuhauf im Internet. Wer die allerdings alleine und / oder ohne die richtige Betreuung auswertet, kann sich demotiviert fühlen, wenn das „Ergebnis” sagt, dass man im Stadium X vom Burnout Syndrom ist.
Der gesunde Menschenverstand lässt einen doch fühlen, dass seit einiger Zeit nicht alles rund läuft - bis hin zu körperlichen und / oder seelischen Problemen. Statt Demotivation besser Vertrauen und Handeln.
Gesprächstherapie
ist gut, um in sich die Hektik und Gedanken zu sortieren. Gut gefragt, kann man in sich schauen und sich beim Antworten selbst „aufräumen”. Das was bereits bewusstseinsfähig ist, kann somit analysiert werden und logische Lösungen erarbeitet werden.
Was die wenigsten wissen: Nur drei Prozent sind Bewusstsein ./. 97 Prozent sind Unterbewusstsein. Es liegt also klar auf der Hand, dass diese Behandlungsform (und die meisten anderen) nur mit dem geringen Teil von drei Prozent arbeiten.
Energiebehandlungen gehen übrigens direkt auf das Unterbewusstsein ein.
Stationäre Behandlung
sind hilfreich, vor allem in akuten Fällen. Der Mensch muss mal raus aus seiner Tretmühle. Viele Rückmeldungen von Patienten die in einer Reha waren gleichen sich:
Es war unorganisiert (Hektik braucht ein Burnout Patient definitiv nicht), der Therapeut wurde als unsympathisch empfunden und dennoch nicht gewechselt (Therapie war wenig bis gar nicht wirkungsvoll), Einzel- und Gruppen-Sitzungen fanden trotz Termin nicht statt (fehlende Anerkennung fühlt sich nicht gut an), Therapien und deren Sinn wurde nicht verstanden (malen, tanzen, musizieren ist ja schön, aber wie heilt man damit einen Burnout), usw.
Die Ganzheitlichkeit macht die für sie passende Prävention bzw. Prophylaxe aus!
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