Vor kurzem war ich auf einem Seminar zum Thema „Positionierung”. Grundsätzlich stimme ich zu:
Es ist wichtig, sich als Experte zu positionieren - z. B. bezüglich einer Zielgruppe oder eines Themas.
Welcher Kunde will an einem Bauchladen kaufen?
Er geht doch lieber zum Spezialisten, der tief im Fach-Wissen steckt und somit - logisch weitergedacht - auch in kurzer Zeit die optimale Lösung bietet.
Die Ansätze zur Positionierung, hier ein paar, verstehe ich gut:
- Anders sein
- Der Erste sein
- Ein neue Kategorie besetzen
- Spitz (statt breit) in den Markt eintreten
Das war ein gutes Grundgerüst, um sich zu positionieren. Was mir (und auch vielen der anderen Personen mit denen ich mich unterhalten habe) fehlte, war ein entscheidender Basis-Aspekt:
Der Mensch.
Es wurden - wie in so unendlich vielen Seminaren - Techniken vermittelt. Ja, gute Techniken. Es wurde auch angesprochen, dass der Mensch das tun soll, was ihm Spaß macht, was seine Leidenschaft ist. Das war jedoch meist nur das Intro für die nächste Technik.
Vielleicht lehne ich mich ja jetzt sehr weit aus dem Fenster, aber ich glaube genau das ist der Grund, warum so viele der Teilnehmer ihren Platz, ihre Positionierung nicht fanden.
Für mich ist das wiederum eine wundervolle Inspiration:
Was würde ich für meine Kunden, sollte ich sie bei der Positionierung unterstützen, anders machen?
Da fange ich an zu Sprudeln und den ersten Interessenten habe ich schon für diesen anderen Weg.
Elementar ist für mich: Was braucht der Mensch?!
Ich erlebe zu häufig (z. B. auch beim Coaching bezüglich Burnout), dass Menschen noch keine Balance gefunden haben, zwischen womit sie ihr Geld verdienen und womit sie Spaß haben.
Der Fokus der heutigen Zeit liegt darauf, dass Erfolg messbar ist; anhand von Techniken, Fakten, Zahlen und somit auch Geld - wie viel konnte mehr verkauft werden, wie viel Umsatz wurde mehr gemacht.
Doch immer mehr Menschen kommen mit diesem System nicht klar. Die Folge ist Unzufriedenheit, Demotivation, Fluktuation, Trennung, Krankheit (wie Rückenschmerzen, Migräne, Burnout). Nach „Spaß” zu fragen ist (noch) nicht erlaubt .. und andererseits wird es immer klarer:
Ist der Spaßgedanke der erste (statt Geld), dann kommt der Erfolg automatisch.
Ja, anders, vielleicht nicht so schnell, dafür jedoch langfristig, nachhaltig und auch sehr gesunde Weise.
Wenn ich einen Workshop zur POSITIONierung anbiete, dann lege ich WERT
- auf die Orientierung am jeweiligen Menschen,
- an dem was er liebt zu tun,
- an der Förderung von Mut und SelbstVERTRAUen
- auf Wege mit denen er sich ganzheitlich wohl fühlt
- dass er die gesunde Balance, zwischen Geld verdienen & (Lebens-)Freude haben, meistert.
Gerade jetzt, gerade zum Jahres-Wechsel ist die richtige Zeit, sich richtig zu positionieren - mit seinem Unternehmen, mit seinen Mitarbeitern, mit seinen Kunden - um noch lange mit Spaß am Markt zu sein.
Machen Sie’s gut
+ herzliche Grüße
Manuela Starkmann
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