Rein hypothetisch: Ein Kunde bringt seine Schuhe zum Schuster.
Der Absatz ist abgelaufen und muss erneuert werden.
Der Kunde wird nach seinem Wunsch und seiner Vorstellung befragt.
Das werde man am Nachmittag, wenn der Meister da ist, gerne weiterleiten.
Zusätzlich erhält der Kunde eine Visitenkarte.
Dort steht nicht nur die Adresse, sondern auch die Öffnungszeiten.
Extra handschriftlich hinzugefügt.
Na, wenn das Gespräch schon so gut abläuft,
wie gut wird da erst an den Schuhen gearbeitet?!
Erster Eindruck: wunderbar – hier komme ich gerne wieder her.
Abholtermin. Der Kunde schaut auf seine Schuhe.
Scheinbar wurde nicht ordentlich geschliffen.
Die neuen Absätze stehen überall ungleich über.
Kunde weißt die Person, die die Schuhe ausgibt darauf hin.
Übrigens die selbe Person, die das Erstgespräch
so hervorragend geführt hatte.
Jetzt passiert’s.
Zwiegespräch zwischen dieser Person und dem Schuhmacher,
so als wäre der Kunde nicht anwesend und
Belehrungen a la „.. das ist schwer, den Absatz gut zu schleifen ..“
und „.. das ist doch eine gute Arbeit, besser geht das nicht ..“.
Höchst widerwillig bearbeitet der Schuhmacher die Absätze.
Kunde bezahlt und geht.
Letzter Eindruck: sonderbar – hier komme ich sicher nicht wieder her.
Der Bedarf beim Kunden besteht.
Die Lösung holt er sich in einem anderen Unternehmen.
Den Umsatz macht er dort.
Was ist zu tun?
Erwarten Sie von Ihren Kunden eine ehrliche Rückmeldung.
Am besten, Sie fragen aktiv danach.
So können Sie sicher sein, dass ein Kunde nicht verärgert
zu Ihrer Konkurrenz abwandert.
Somit bleibt der Kunde und der Umsatz bei Ihnen.
Fragen?
Rufen Sie Ela Starkmann an. Telefon: (09 11) 2 55 88 20